Gotcha!!! =)

Nach einigen Eskapaden, durchzechten Nächten, schlaflosen Monaten und bangem Warten ist es nun endlich geschafft: Ich wurde in Hagenberg aufgenommen.

Ab Herbst 2009 werde ich Medientechnik und -design studieren und mit Stolz erhobenen Hauptes den Studenten beitreten. 

Beworben habe ich mich am 20. Jänner und am 22. Mai stand meine Aufnahme fest. Meine Bewerbung hat mich Summa-Summarum ca. € 100,- Euronen gekostet und sie war jeden Cent wert davon - schließlich wurde ich ja genommen =)
Mein Portfolio finde ich sogar selber geil. *g*

Auf http://syn-o-nyms.deviantart.com/ könnt ihr die meisten meiner vorgelegten Arbeiten durchschauen - und sogar noch ein paar mehr. Leider habe ich jetzt schon wieder länger nichts mehr online gestellt - ich schäm mich schon richtig.

Vorgenommen hab ich mir schon länger, dass ich wieder mehr schreibe, bzw. meinen alten Blog wieder aktiviere, aber ich bin mir nicht so sicher, ob das sinnvoll ist. Zuviel Unsinn hat sich auf seinen Seiten angesammelt. 

Hier soll wieder mehr Geistvolles mitgeteilt werden. Die Aufnahme in Hagenberg empfinde ich auch als sehr passenden Anlass wieder zu bloggen. Spätestens im Studium ist das ja unumgänglich. Vl. programmiere ich aber dann auch meinen eigenen Blog, den ich in meine Website integrieren kann. 

Zu finden auf www.synonym.at.tt .
Das Design wird von mir überarbeitet, seitdem es online ist. Keine Ahnung warum mich diesbezüglich einfach nicht die Muse küssen will. Ich hab mir zwei DVDs mit Tutorials besorgt - vl. ändern die etwas an meinem kreativen Tief. Aber nur vl. =)

 

Sou. Eigentlich haben wir grad unsere Wohnung voller Leute und sind am Wii spielen. Ich sollte mich der Community wieder anschließen und nicht abseits im Schlafzimmer bloggen. Ja das sollte ich wirklich.

Also dann - eine gute Nacht!

 

1 Kommentar 30.5.09 22:18, kommentieren

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anno dazumals

Ich kann mich noch gut an einen Nachmittag vor ein paar Jahren erinnern - es muss so in der dritten oder vierten Klasse der HBLA gewesen sein. So genau weiß ich es nicht mehr, nur dass es schon Frühling oder Sommer gewesen sein muss. Ein paar Freundinnen und ich haben bei der Biegung auf die Straßenbahn gewartet und getratscht, als uns eine ältere Dame unterbrochen hat. Wie wild hat sie sich aufgebärdet, wir sollten uns doch mädchenhafter kleiden und uns die Haare lang wachsen lassen und uns schöne Frisuren machen. Im Großen und Ganzen hat sie uns ein Bild eines Vorzeigeteenies der Fünzigerjahre gezeichnet, in der ja heutzutage keiner mehr passt. Am liebsten hätte sie uns zuhause wahrscheinlich noch in der Schürze vor dem Herd gesehen. An keiner von uns hat sie auch nur ein gutes Haar gelassen. Auch wenn ich mich doch als emanzipiert betrachte, frage ich mich, ob sie nicht doch ein wenig Recht hatte. Diese weiten Röcke und die Schleifen in der langen Mähne waren doch weit besser als schwarze enge Röhrenjeans und Totenköpfe auf den Turnschuhen, oder wo man sie noch überall platzieren kann. Es würde uns allen nicht schaden, wieder etwas weiblicher zu werden, auf uns und unser Aussehen zu achten und sich nicht in einer Pseydorebellion zu verlieren. Keinesfalls gehöre ich zur Fraktion "er ist dazu da das Geld nachhause zu bringen", aber ich finde es auch übertrieben, wenn Frauen die Männer zu sehr untergraben. Ich habe gerne einen Beschützer an meiner Seite, an dessen Schulter ich mich anlehnen kann, von dem ich lernen und den ich für seine Stärke lieben kann. Für den Mann von heute ist es sicher viel schwieriger die richtige Rolle bzw. das richtige Mittelmaß zu finden. Wie wollen wir ihn denn nun? Sensibel, männlich, gefühlvoll, oder ohne jede Schwäche? Und verstehen wir es wirklich so wenig, wenn sich die ältere Generation die alten Zeiten zurückwünschen? Früher war es einfacher, sich den Anforderungen zu fügen. Sie waren klarer vorgegeben, einfacher zu verstehen. Heute widerspricht sich alles und jeder. Ich kann mir vorstellen, dass es schön gewesen wäre, eines dieser unschuldigen Fünzigerjahreteenagermädchen zu sein. Man hätte nicht hinter jeder Ecke nur Unheil und Böses erwartet und für seine Zukunft prinzipiell schwarz gesehen, weil ja früher sowieso alles besser gewesen ist. Denn damals war früher der Krieg und den hätte keiner wieder aufleben lassen wollen. Aber alles was in der Zukunft stand, war voller Hoffnung versehen, voller interessanten Entdeckungen und Versprechungen. Als wenn wir alle schon alles gesehen hätten, sieht heute keiner mehr voller Hoffnung in die Zukunft. So rasant wie in den letzten Jahren kann die Entwicklung kaum weitergehen und über die Wirtschaft denkt man am besten gleich nicht nach. Was ist mit uns geschehen? Ob wieder eine Zeit kommt, in der wir mit Freude und Hoffnung in die Zukunft blicken können?

1 Kommentar 20.2.09 16:34, kommentieren

new beginning

Neuer Blog, neues Glück. Sag ich jetzt mal so. Einfach ein neuer Versuch. Er soll mich auch ein Stück bei meinem Vorhaben abzunehmen begleiten. Gerade habe ich mit meinem Freund seine Verwandten besucht. Die ersten Verwandten, die mir überhaupt jemand mal vorgestellt hat und irgendwie war das ganze schon ein wenig strange. Aber vielleicht muss das auch so sein. Was weiß ich. Überhaupt habe ich in letzter Zeit Probleme mein Leben im Griff zu haben. Was so den ganz gewöhnlichen Alltag betrifft. Seit gut einem Jahr wohnen wir zusammen, aber das mit dem Haushalt... das. nja. das funktioniert irgendwie noch nicht so wie es sollte. Mein Leben lang habe ich mein Chaos gehütet. Wenn man zusammenwohnt, geht das aber nicht. Man kann nicht nur so leben, wie man selber es vielleicht für richtig hält. Es geht um Kompromisse und was gut für die Beziehung ist. Pures Chaos in der eigenen Wohnung ist auf jeden Fall kein guter Aufhänger für eine funktionierende Beziehung, überhaupt wenn der Partner es dann doch gerne ganz ordentlich hat. So. Dank meiner puren Motivation für den Buchhalterkurs zu lernen, den ich grad mach, hab ich die Internetleitung meiner Eltern etwas strapaziert. Photoshop Brushes hab ich gesucht und so manch gutes Stück gefunden. Ihr könnt euch also denken, was ich die nächsten Stunden machen werde. Derzeitiger Status: BMI: 28,44 Training: bislang leider nur 1x pro Woche schwimmen Diät: seit 1 Woche nur Salat zu Mittag und keine Süssigkeiten am Abend. Hoffe, dass sich mein Verhalten langsam aber dann doch irgendwann auf der Waage niederschlägt. Kann mich schon gar nicht mehr anschauen und ich hab auch so meine Verlustängste, dass es auch mein Freund nicht mehr lange kann. Verlustängste plagen mich sowieso schon die längste Zeit. Keine Ahnung warum. Eigentlich gibt er mir keine Anlässe auch nur daran zu denken. Aber wenn in meinem kleinen Hirn die Gedanken erst mal zu kreisen anfangen... dann gibt es kein Halten mehr für sie... Ich wünsche euch noch ein frohes Osterwochenende. Feiert schön und freut euch über eure Familie und eure Freunde. Sie sind das wichtigste was wir haben!

23.3.08 17:50, kommentieren

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